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Mein Leben
1963 Borscht wird eingeschult. Der Junge redet nicht
viel. Da Borschts Eltern vergessen hatten, den Jungen beim
Einwohnermeldeamt registrieren zu lassen, ist er mit 9 Jahren
der älteste Schüler seiner Klasse. Seine Schmierkäsepausenbrote
mümmelt er meistens allein. Borscht ist ein durchschnittlicher
Schüler, der selten auffällt dafür aufgrund von Kreislaufproblemen
des öfteren umfällt. Die Nasenbluterskala seiner Klasse anführend,
wird er vom Sportunterricht befreit. Kurz vor dem Abitur kommt
Borscht mit weichen Drogen in Berührung, er belegt einen Kochkurs
bei Maggi. Er investiert viel Zeit in dieses neue Hobby
und muss die zwölfte Klasse wiederholen. Borscht bricht mit
seinen Eltern als er ihnen von seinen Plänen erzählt, Sozialpädagogik
zu studieren anstatt das Altglasimperium seines
Vaters zu übernehmen.
1977 Borscht besteht im zweiten Anlauf das Fachabitur.
Inzwischen zum Mann gereift und in den Hinterhöfen der Karl-Marx-Straße
gehärtet, beginnt er - Berlinstatus sei Dank ohne bundeswehrbedingte
Verzögerung - ein Studium der Sozialpädagogik, welches nach
einem Zwischenspiel...
1981 ...als Anti-Eskalationsberater im Kreuzberger
Häuserkampf (Anerkennungsjahr)...
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